Taurus gegen die Krimbrücke? Russland wird sich dies nicht gefallen lassen!
Eine Randglosse. Unter dem Strich war das erneut eine Erklärung für den Kriegseintritt der Bundesrepublik gegen Russland. Die inzwischen bekannt gewordene Fachsimpelei der Herren Bundeswehr-Offiziere haben in der Frage, wie das nun mit der Zerstörung der russischen Krim-Brücke anzustellen sei, für den Westen eine peinliche Offenbarung geliefert. Das Gesagte aber ist nichts, was mit ganz praktischem Militäreinsatz von NATO-Spezialisten in der Ukrane nicht schon längst vollzogen und was mit Lieferung schwerer Waffen dorthin über die vergangenen zwei Jahre kräftig bestätigt wurde. Gleichwohl ist damit die kindische Geheimniskrämerei von Kanzler Scholz in Sachen ‚Taurus‘ erst einmal aufgeflogen.
Vordergründig sind auch für das deutsche Publikum alle Ereignisse in einzelnen Onlinemedien erstaunlich gut dokumentiert. Natürlich haben andererseits die Hofschreiber aus den öffentlich-rechtlichen Medien alles soweit als möglich zu vertuschen versucht und in den sozialen Medien hagelte es Blockaden.
Es lohnt sich aber für alle, die einen eigenen email-Verteiler für Nachrichten an Bekannte und Verwandte haben, den spätestens jetzt anzuwerfen und mindestens die zwei wichtigsten Beiträge weiter bekannt zu machen. Einmal jenen in LinkeZeitung.de unter „Abhörbombe der Bundeswehr – deutsche Generäle entlarven Planung des Kertsch-Schlags“ u.a. mit der Möglichkeit den inzwischen international verbreiteten Offiziers-Audo-Mitschnitt selbst zur Kenntnis zu nehmen.
Zum zweiten die sehr interessanten Kommentare dazu aus den russischen Medien in deutscher Übersetzung bei Thomas Röper im Anti-Spiegel.ru unter „Wie in Russland über das abgehörte Telefonat der Bundeswehrführung berichtet wird“.
Warum schreibe ich das alles hier auf? Ich hatte kürzlich ein nachbarschaftliches Gespräch mit einem Ehepaar mit eher olivgrünen Neigungen und einem hirnlosen Demo-Engagement „Gegen Rrächts!“ zum Schutz der Ampelkoaliton. Beide beeilten sich mir gegenüber deutliche Empörung zu zeigen. Nicht etwa wegen der geplanten Raketeneinsätze, sondern wegen der Abhöraktion offenbar russischer Dienste und dann das Publizieren der verräterischen Tonspur. So wollte es der feine Herr Kriegsminister Pistorius ja als Inspirator der Kriegskoalition.
Auf diese Idee muß man erst einmal kommen. Menschen mit solcherart gründlich abgedrehten Gedanken sind der realen Welt gegenüber kaum noch aufgeschlossen. Sie sind verloren wie die SS-Leute damals – bis es ihnen wirklich selbst existenziell wehtut. Und genau danach sieht es jetzt immer mehr aus.
Ganz anders die exilrussische Familie um die Ecke, die sich keineswegs als Putin-Anhänger verstehen, aber irgendwie noch als stolze russische Patrioten auftreten. Die konnten auf meine Anfrage zum Thema sofort zwei, drei Telegram-Kanäle vorzugsweise der russischen Militärs nennen, in denen unmittelbar nach Bekanntwerden der speziellen Einlassung der Bundeswehroffiziere einschlägige Beiträge zu russischen Gegenmaßnahmen verbreitet wurden, und zwar in Wiederholung der Erstausgaben von 2022.
Mit einigermaßen deutlichem Selbstbewußtsein äußerte der russische Nachbar, daß für den Fall des Einschlags einer Taurus-Rakete o.ä. Material z.B. auf die Krim-Brücke sofort eine russische Gegenreaktion mit Kinshal-Raketen erfolgen wird. Wobei es für die russische Seite ohne Belang sein soll, wer letztendlich den Taurus-Zünder ausgelöst haben mag. Dieser Nachbar äußerte auch, daß in russischen Militärkreisen schon länger eine Art Abwehrszenario ventiliert, welches in der Art aufsteigender Eskalationsstufen auf Abwehrmaßnahmen gegen die Produktionsstätten solcher Raketen, dann gegen die dazugehörige Logistik und schließlich gegen die Nukleararsenale der USA auf deutschem Boden setzt.
Man könne sich also ausmalen, was passieren wird, wenn Rheinmetall und seine Zulieferer Besuch bekommen, wenn die West-Ost-Magistralen A2 und A4 bzw. die entsprechenden Bahnverbindungen entlang dieser Trassen in Deutschland sowie die Flughäfen unpassierbar gemacht werden.
Diese informative nachbarschaftliche Auskunft paßte zu meiner emotionalen Beklommenheit wie die Faust auf’s Auge. Mir fielen sofort meine Begegnungen mit russischen Menschen aus meinen touristischen Aufenthalten in Russland ein. Wenn es dort, wegen Sprachbarrieren eher schwierig, in Schulrussisch oder in Englisch oder auch Deutsch zu Gesprächen kam, dann war spätestens nach einer halben Stunde das Thema famliärer Folgen des zweiten Weltkrieges angesagt – ohne jedwede ausdrückliche Bösartigkeit übrigens. Sie beurteilen die Politik des Westens nach ihren überlieferten famliären Erfahrungen von damals und denen der russsichen Menschen im Osten und Süden der ehemaligen Ukraine von heute.
Wer heute also glaubt, die Verteidigungsmaßnahmen der Russischen Föderation unterlaufen oder gar mißachten zu können, muß sich damit beschäftigen, Opfer der eigenen Illusionen zu werden. Die NATO hat diesen Stellvertreterkrieg in der Ukraine mit dem nationalsozialistischen Regime dort in Kiew in 2014 angezettelt. Scholz und seine Ampel muss weg!